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Krasnogorov Valentin

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MANN: Sie existiert!

DOKTOR: Dann gehen Sie nachhause und warten Sie dort auf sie. (Schiebt ihn zum Ausgang.)

MANN: (Wehrt sich.) Doktor, ich flehe Sie an…

DOKTOR: Ich kann mit nichts helfen. Auf Wiedersehen. Nicht hier – das ist der Ausgang nur f"ur Patienten. Hierher, bitte.

Er begleitet den Mann zur anderen T"ur hinaus und bleibt dann alleine neben dem Tisch mit dem Beruhigungsmittel. In seinem Gesicht ist v"olliges Unverst"andnis zu lesen.

Zweiter Akt

Der Doktor ist in seinem Kabinett. Marina tritt ein, gekleidet in ein sehr schickes Kleid.

MARINA: (Fr"ohlich.) Guten Tag, Doktor! Hier bin ich wieder!

DOKTOR: ("Ausserst k"uhl.) Wer sind Sie, eigentlich?

MARINA: (Verwundert, aber nicht ohne Charme.) Mein Gott, Was geht in Ihrem Kopf vor? Mich innerhalb einer halben Stunde zu vergessen? Ausreichend, mein Kleid zu wechseln, und Sie erkennen mich schon nicht mehr!

DOKTOR: Ich erkenne Sie hervorragend. Und genau deshalb w"urde ich gerne wisse, wer Sie sind. Weisen Sie ein Dokument vor.

MARINA: Weshalb?

DOKTOR: Deshalb, weil Sie nicht einmal Zeit dazu fanden, sich vorzustellen.

MARINA: Ich heisse Marina, das wissen Sie doch.

DOKTOR: Woher weiss ich, dass Sie tats"achlich Marina heissen? "Ubrigens, falls tats"achlich Marina, dann bedeutet das noch gar nichts. Einen Ausweis, bitte.

MARINA: Ich trage keine Dokumente bei mir.

DOKTOR: Und ich wiederhole noch einmal – Ausweis.

Marina "offnet ihre Handtasche und kramt darin, aber anstelle eines Ausweises bringt sie ein Taschentuch hervor, beginnt zu schluchzen und sich die Tr"anen abzuwischen..

DOKTOR: (Besorgt.) Was ist mit Ihnen?

(Marina antwortet nicht. Der Doktor giesst ihr aus der Karaffe Wasser ein und reicht es ihr.)

MARINA: (Weist das Wasser zur"uck.) Lassen Sie mich!

DOKTOR: Was ist los? Sind Sie mit mir beleidigt?

MARINA: Was denken Sie denn?

DOKTOR: Weshalb?

MARINA: (Unter Tr"anen.) Und Sie fragen noch, weshalb? Sie haben auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht, mehr noch – Sie gefielen mir. Mir schien, dass auch Sie mir zugetan waren… ich kam zu Ihnen mit offenem Herzen, und was erlebe ich in Wirklichkeit? K"alte, Misstrauen, erniedrigende Fragen… (Schluchzt.)

DOKTOR: Beruhigen Sie sich…

MARINA: Lassen Sie mich gehen.

DOKTOR: Sie kennen nicht alle Umst"ande. Sache ist die, es kam ohne Sie… Unwichtig.

MARINA: Wer kam? Eine andere Frau? (Der Doktor schweigt.) Und nannte sich auch seine Frau?

DOKTOR: Ja.

MARINA: Na, und? Haben Sie denn das geglaubt? Kommen denn zu Ihnen wenige Verr"uckte?

DOKTOR: Das Problem ist doch das, dass auch Anton sie seine Frau genannt hat.

MARINA: Und Sie wissen nicht, dass er kein Ged"achtnis hat? Und kam sie tats"achlich hierher?

DOKTOR: Sie kam, nat"urlich.

MARINA: (Geht zur T"ur und ruft den Mann.) Lieber, komm hierher. (Tritt ein.) Sag, kam w"ahrend meiner Abwesenheit irgendeine Frau hierher?

ANTON: (Arglos.) Ich hab' niemanden gesehen.

MARINA: Und hat sie sich deine Frau genannt?

ANTON: Wie kann sie sich so nennen, wenn sie doch gar nicht hier war?

MARINA: Und du – hast du sie nicht deine Frau genannt?

ANTON: Du bist die Einzige f"ur mich auf der Welt und du weisst das sehr gut. (K"usst sie.)

MARINA: Danke, Lieber. (An den Doktor gewandt.) Nun, glauben Sie jetzt?

DOKTOR: Ich weiss nicht, was ich denken soll… "Ubrigens, es gibt noch einen Umstand… Ausser der Frau kam auch ein Mann hierher…

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